„Bauer sucht Frau“-Rauswurf: Kandidat erhebt Vorwürfe – so reagiert RTL…
Die neue Staffel „Bauer sucht Frau“ findet ohne drei vorgestellte Bauern statt. Jetzt erhebt einer von ihnen schwere Vorwürfe. Das sagt der Sender.

Die neue Staffel von „Bauer sucht Frau“ ist kaum angelaufen, da sorgt bereits ein handfester Streit um den Rauswurf eines Landwirts für Aufsehen. Während in den ersten Episoden auf manchen Höfen bereits die Liebe keimt, ist bei einem ausgeschiedenen Kandidaten vor allem Enttäuschung und Ärger zu spüren. Armin (40) aus Baden-Württemberg, der ursprünglich zu den vorgestellten Bauern zählte, wurde aus der Sendung genommen und erhebt jetzt Vorwürfe gegen RTL. Doch wie reagiert der Sender auf die Kritik?
Bauer Armin spricht von unerwartetem TV-Aus
Armin gehörte zu den insgesamt drei Landwirten, die nach ihrer ersten Vorstellung nicht weiter im TV zu sehen sind – ein Prozedere, das laut RTL durchaus üblich ist. Für Armin allerdings kam das Aus überraschend:
„Vor etwa sechs bis acht Wochen wurde ich von RTL darüber informiert. Ich war gerade mit meiner Schwester Iris beim Einkaufen, als im Auto der Anruf kam“, schildert Armin gegenüber „echo24.de“. Besonders bitter für ihn: Die Absage kam lediglich telefonisch – ein Umgang, den Armin als respektlos empfindet.
Kritik an den Dreharbeiten und Produktionsmethoden
Doch nicht nur der Abbruch der TV-Pläne stößt Armin sauer auf. Er berichtet von langwierigen Dreharbeiten auf seinem Hof, die seiner Meinung nach nicht authentisch verliefen. Stundenlang sei er beim Blumensetzen gefilmt und dabei möglichst unbeholfen dargestellt worden.
Laut Armin: „RTL will den Landwirt bloß als blöd darstellen. Die sollen den Landwirt Landwirt sein lassen und nicht meinen, sie müssten ein Drehbuch schreiben für den Landwirt. Und nicht meinen, dass sie die Herren sind und der Landwirt hat auf seinem eigenen Hof nichts mehr zu sagen. Das geht mir auf die Eier! Und genau das habe ich RTL so mitgeteilt. Und deswegen haben sie mich gnadenlos rausgeschmissen aus ‘Bauer sucht Frau’.“
Zweifel an den Bewerberinnen – Armin glaubt nicht an die Auswahl
Ein weiteres Streitthema: Die Kandidatinnen. Der Landwirt behauptet, RTL habe ihm mitgeteilt, dass sich 28 Frauen auf ihn beworben hätten, davon aber nur zehn infrage kämen. Keiner dieser Frauen hätte schließlich Zeit für einen Dreh gefunden – eine Argumentation, der Armin keinen Glauben schenkt.
RTL weist die Vorwürfe entschieden zurück
Der Sender RTL nimmt die Kritik gelassen, aber bestimmt zur Kenntnis und bestreitet die Vorwürfe:
„Armins Aussagen sind nicht korrekt. Wir hätten Armin sehr gerne die Chance gegeben, im Rahmen der Sendung eine Frau kennenzulernen. Leider gab es keine ernsthaften Zuschriften von Frauen mit ehrlichem Interesse. Das wurde ihm auch so mitgeteilt“, stellt eine RTL-Sprecherin gegenüber dem Portal klar.
Zudem betont der Sender, dass das Ausscheiden von Kandidaten nach der Vorstellungsrunde kein Einzelfall ist, sondern fester Bestandteil des Formats: „Bereits seit der ersten Staffel von ‘Bauer sucht Frau’ sowie ‘Bauer sucht Frau International’ stellen sich mehr Bäuerinnen und Bauern vor, als ausgestrahlt werden. Die Gründe dafür sind vielfältig und können produktionstechnischer oder persönlicher Natur sein.“
Das Dilemma: Authentizität versus TV-Unterhaltung
Der Fall von Armin wirft jedoch wieder Fragen nach Authentizität und Fairness in TV-Formaten auf. Während RTL auf produktionstechnische Notwendigkeiten verweist, fühlen sich Kandidaten wie Armin übergangen und missverstanden. Fest steht:
Das Schicksal der ausgeschiedenen Bauern bleibt für viele Zuschauer unsichtbar – und öffnet Raum für Spekulationen sowie Kritik an den Produktionsbedingungen.
Für Armin heißt es nun, abseits der Kameras nach der großen Liebe zu suchen – und der Fall zeigt, wie sehr im Hintergrund einer Unterhaltungsshow die Emotionen kochen können.




