ACHTERBERG UND ZITELMANN ZERFLEISCHEN ULRIKE HERRMANN – DIE LINKSGRÜNE TAZ-PROPAGANDISTIN WIRD LIVE VORFÜHRT!

ACHTERBERG UND ZITELMANN ZERFLEISCHEN ULRIKE HERRMANN – DIE LINKSGRÜNE TAZ-PROPAGANDISTIN WIRD LIVE VORFÜHRT!

In der Talkshow „maischberger“ am 24. März 2026 ging es hoch her. Die Runde diskutierte über hohe Energiepreise, die Arbeit der Bundesregierung und die wirtschaftliche Lage Deutschlands. Doch der eigentliche Knall kam, als die taz-Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann das Wort ergriff. Sie malte ein Bild, in dem die deutsche Industrie trotz aller Herausforderungen gar nicht so schlecht dastehe. Sofort widersprachen Reiner Zitelmann, Beatrice Achterberg von der Neuen Zürcher Zeitung und der ehemalige ZDF-Nachrichtensprecher Theo Koll energisch. Was folgte, war eine schonungslose Auseinandersetzung mit Herrmanns Positionen – und eine Debatte, die weit über die Sendung hinausreicht. Sie berührt die Frage, wie es um die Meinungsfreiheit und die Vielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestellt ist.

Ulrike Herrmann ist kein unbekannter Gast. Sie tritt regelmäßig in Formaten wie „Maischberger“, „Lanz“ oder im Presseclub auf und wird dort als ausgewiesene Wirtschaftsexpertin präsentiert. In ihrem Bestseller „Das Ende des Kapitalismus“ fordert sie ein radikales Umdenken: Wachstum und Klimaschutz seien unvereinbar. Deshalb müsse der Kapitalismus enden. Stattdessen schlägt sie eine Art „private Planwirtschaft“ vor, inspiriert von der britischen Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg. Der Staat soll vorgeben, was produziert wird und in welchen Mengen – Unternehmen bleiben privat, aber gelenkt. Fliegen soll komplett verboten werden, privates Autofahren ebenso. Neubau von Wohnungen? Nicht mehr nötig, denn es gebe genug. Größere Wohnungen sollen umverteilt werden. Und selbst beim Essen gibt es klare Vorgaben: maximal 2500 Kalorien pro Tag, davon nur eine begrenzte Menge rotes Fleisch – etwa sieben Gramm.

Journalistin bei "Maischberger: "Trump ist seit gestern eine lame Duck" |  WEB.DE

Solche Ideen klingen für viele abstrus. Reiner Zitelmann, Publizist, Historiker und überzeugter Verteidiger des Kapitalismus, nimmt sie in der Sendung auseinander. Er hat mehrere Bücher von Herrmann gelesen und kritisiert nicht aus Unkenntnis. „Man kann solche Bücher schreiben“, sagt er sinngemäß, „aber dass diese Positionen ständig in Talkshows präsentiert werden, während echte Ökonomen kaum vorkommen, zeigt ein tieferes Problem.“ Deutschland erlebe einen Linksruck in ARD und ZDF, der sich in der Auswahl der Gäste widerspiegele. Herrmann sei Dauergast, während Professoren wie Hans-Werner Sinn vom ifo-Institut oder der Leiter des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel selten eingeladen würden. Das führe zu einem verzerrten Bild der Realität.

Die Kritik geht noch weiter. In der Maischberger-Sendung behauptete Herrmann, die Industrie sei bereits ausreichend entlastet worden. Die Regierung habe Milliarden an die Unternehmen verteilt: Senkung der Körperschaftsteuer von 15 auf 10 Prozent – was am Ende 15 Milliarden Euro pro Jahr spare –, Investitionsbooster, Steuerabschreibungen für Elektro-Dienstwagen und Subventionen für Forschung. Diese Maßnahmen seien enorm, auch wenn sie teilweise erst später wirkten. Dennoch stünden viele Firmen weiterhin vor der Wand. Täglich gebe es Insolvenzen, ganze Branchen bereiteten Entlassungen in Zehntausenderhöhe vor. Deutschland leide unter hohen Energiekosten – deutlich teurer als in anderen europäischen Ländern oder den USA. Rohstoffpreise und Lohnnebenkosten seien ebenfalls belastend. Von „blühenden Landschaften“ für die Industrie könne keine Rede sein.

Beatrice Achterberg und Theo Koll pflichten Zitelmann bei. Der ehemalige ZDF-Journalist Koll betont: „Uns geht es längst nicht so gut, wie Ulrike Herrmann es beschreibt.“ Die Realität zeige ein anderes Bild. Deutschland habe zwar noch einen Exportüberschuss, doch das dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wettbewerbsfähigkeit in vielen Bereichen leide. Hohe Sozialabgaben, teure Energie und bürokratische Hürden machten das Land unattraktiv. Externe Krisen wie der Ukrainekrieg, Corona oder aktuelle Entwicklungen im Iran würden als Erklärung herangezogen, doch die inneren Strukturprobleme seien mindestens ebenso gravierend.

Fototermin - „maischberger“ am 24.03.2026 in Köln - Presselounge - WDR

Zitelmann geht noch einen Schritt weiter und beleuchtet die historischen Fakten zu Herrmanns Planwirtschaftsideen. In den letzten 100 Jahren habe es rund 24 sozialistische Experimente mit zentraler Planung gegeben – von der Sowjetunion über Jugoslawien, Albanien, Nordkorea, China, Kuba bis hin zu Venezuela. Nirgendwo sei es den Menschen dadurch besser gegangen. Überall sei das Modell gescheitert. Selbst beim Umweltschutz, den Herrmann als zentrales Argument anführt, halte die These nicht stand. In der DDR seien die CO2-Emissionen pro Kopf dreimal so hoch gewesen wie in Westdeutschland, die Schwefeldioxidemissionen sogar zehnmal. Die größten Umweltkatastrophen der Geschichte hätten sich in sozialistischen Staaten ereignet. Planwirtschaft löse keine Klimaprobleme – sie verschärfe sie oft noch.

Dennoch werde Herrmann Jahr für Jahr häufig eingeladen. 2025 habe eine andere linke Stimme, Elma Twissen, mit 30 Auftritten im ÖRR geglänzt. Herrmann landete auf Platz 17 und könnte, wenn es so weitergehe, 2026 noch weiter nach oben klettern. Diese Wiederholung desselben Gästekreises führe zu einem Einheitsbrei, der die Zuschauer einseitig informiere. Wer ständig höre, der Kapitalismus sei das Problem und Planwirtschaft die Lösung, bekomme ein völlig verzerrtes Bild. Echte Expertise von Ökonomen, die den Markt als Motor von Wohlstand und Innovation sehen, bleibe unterrepräsentiert.

Die Debatte in der Maischberger-Sendung machte auch deutlich, wie sehr die aktuelle Wirtschaftspolitik unter Druck steht. Die Regierung habe zwar Entlastungen auf den Weg gebracht, doch die Wirtschaft fordere mehr. Gleichzeitig seien die Staatskassen leer. Gerüchte über eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung machten die Runde – ein Klassiker, der die Reichen entlaste und die Mittelschicht sowie Ärmere belaste. Beatrice Achterberg warnte davor, dass genau das der schnellste Weg sei, die AfD weiter zu stärken. Reformen seien dringend nötig, die nicht nur Unternehmen, sondern auch Privathaushalte spürbar entlasteten.

Deutschland stehe an einem Scheideweg. Auf der einen Seite radikale Ideen von „grünem Schrumpfen“, Rationierung und Verboten, die Wohlstand und Freiheit massiv einschränken würden. Auf der anderen Seite die Forderung nach mehr Marktwirtschaft, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähigen Energiekosten und echter Vielfalt in der öffentlichen Debatte. Reiner Zitelmann bringt es auf den Punkt: Wir als Rundfunkzahler verdienen echte Meinungsvielfalt. Nicht immer wieder denselben Einheitsbrei, sondern Stimmen wie Hans-Werner Sinn oder ihn selbst, die mit Fakten und Erfahrung argumentieren.

Die Sendung vom 24. März 2026 hat gezeigt, wie tief die Gräben sind. Ulrike Herrmanns Auftritt und die scharfe Gegenrede machen deutlich, dass Deutschland nicht nur wirtschaftlich, sondern auch geistig in einer schwierigen Phase steckt. Die ständige Präsenz radikaler Positionen in den Talkshows trägt zu einer Polarisierung bei. Gleichzeitig wächst der Unmut in der Bevölkerung über hohe Kosten, Insolvenzen und das Gefühl, dass die Politik die Realität aus den Augen verloren hat.

Es ist höchste Zeit, dass sich etwas ändert. Echte Ökonomen müssen öfter zu Wort kommen. Die Debatte darf nicht von Ideologie dominiert werden, sondern von Fakten und Lösungen, die den Wohlstand erhalten und ausbauen. Denn eines ist klar: Planwirtschaft hat historisch nirgendwo funktioniert – weder wirtschaftlich noch ökologisch. Der Kapitalismus mit all seinen Fehlern hat dagegen in den letzten Jahrzehnten Millionen Menschen aus der Armut geführt und Innovationen ermöglicht, die unser Leben verbessert haben.

Die Zuschauer der Maischberger-Sendung und alle, die die Debatte verfolgen, stehen nun vor einer wichtigen Frage: Wollen wir den Weg des „grünen Schrumpfens“ gehen, mit Verboten und Rationierung? Oder setzen wir auf Reformen, die Deutschland wieder konkurrenzfähig machen? Die Antwort darauf wird nicht nur die Wirtschaft, sondern die gesamte Gesellschaft der kommenden Jahre prägen. Es lohnt sich, genau hinzuschauen – und laut mitzudiskutieren. Denn Schweigen würde bedeuten, dass der Einheitsbrei weiter dominiert und echte Alternativen untergehen.

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