“Timmy” lebt noch immer! So soll es am Dienstag weitergehen
“Timmy” lebt noch immer! So soll es am Dienstag weitergehen

Der Buckelwal befindet sich nach wie vor vor der Insel Poel, wo er wohl seine letzten Lebenstage verbringen wird. © Daniel Müller/Greenpeace Germany/dpaNachdem der Buckelwal am Montag, dem 23. März, auf einer Sandbank vor Niendorf (Schleswig-Holstein) gestrandet war, scheiterten mehrere Rettungsversuche. Nachdem sich der Ozeanriese doch befreien konnte, strandete er wenig später mehrfach vor Wismar (Mecklenburg-Vorpommern).Das Tier schwamm daraufhin in verschiedene Richtungen, strandete schließlich am Dienstag vergangener Woche (31. März) kurz vor der Insel Poel. Erneut versuchten mehrere Boote, ihn zum Schwimmen zu animieren – jedoch ohne Erfolg.Mittlerweile sind sich die Experten einig: Der Wal wird nicht überleben. Laut Umweltminister Till Backhaus verschlechtert sich sein Zustand weiter.

Eine Lebensrettung wird mittlerweile ausgeschlossen, der Wal soll an seinen letzten Tagen in Ruhe gelassen werden.14. April, 8.38 Uhr: So geht es mit “Timmy” am Dienstag weiterDer gestrandete Buckelwal “Timmy” hat die Nacht schadlos überstanden. “Die Lage ist unverändert. Die Streifen konnten in der Nacht nicht feststellen, ob der Wal noch atmet. Aber über den Stream sieht man, dass er noch atmet”, erklärte ein Sprecher des Umweltministeriums am Dienstagmorgen.Im Laufe des Tages soll es verschiedene Runden und Lagebesprechungen geben. Details nannte der Sprecher dazu nicht. Seit einigen Tagen planen aber private Initiativen die Rettung des Wales, bislang scheiterten sie aber vor dem Schweriner Verwaltungsgericht. Drei Eilverfahren sind allerdings noch offen.Nachdem Demonstransten am Montagabend versucht hatten, zu dem Wal vorzudringen, war es in der Nacht zu keinen weiteren Versuchen gekommen. “Danach ist über Nacht alles ruhig geblieben”, sagte der Sprecher.13. April, 21 Uhr: Demonstranten dringen in Sperrbereich einAm Montag kam es im Umfeld des gestrandeten Wals erneut zu einem Zwischenfall.Laut des Umweltministeriums seien etwa zehn Demonstranten durch eine Absperrung gebrochen und in einen Sperrbereich eingedrungen. Sie wurden von der Polizei zurückgedrängt, wie ein Sprecher erklärte.Bereits in den vergangenen Tagen waren die Absperrungen mehrfach durchbrochen worden.

Nachdem einige Demonstranten am Montag durch eine Absperrung gebrochen und in einen Sperrbereich eingedrungen waren, wurden sie von der Polizei zurückgedrängt. © Marcus Golejewski/dpa13. April, 19.31 Uhr: Umweltminister wehrt sich gegen VorwürfeIn einer Mitteilung erklärte Umweltminister Backhaus, dass sich die Atmung des Tieres verändert habe. “Inzwischen gehen unsere wissenschaftlichen Berater davon aus, dass sich Wasser in der Lunge des Wals sammelt. Dies wäre dann ein Hinweis, dass seine Organe schwer geschädigt sind. Dies mitansehen zu müssen, fällt allen Beteiligten schwer.”Der Politiker wehrte sich darüber hinaus gegen “wüste Verschwörungstheorien und Falschdarstellungen”, wie er er bezeichnete. So sei es zum Beispiel nicht richtig, dass das Land verpflichtet sei, alles zu tun, um den Wal zu retten.Zwar sei der Staat zum Schutz der Tiere verpflichtet, dies begründe jedoch “keine konkrete Handlungspflicht im Einzelfall”. Auch aus Tierschutz- und Artenschutzgründen gebe es diese Handlungspflicht bei Wildtieren in der Wildnis nicht.Ebenfalls falsch sei der Vorwurf, man verstoße gegen den Tierschutz, wenn nichts unternommen werde. Vielmehr sei es verboten, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Ein Eingreifen sei demnach nur zulässig, wenn es dem Tier tatsächlich helfe. Maßnahmen ohne Erfolgsaussicht seien rechtswidrig, so Backhaus.

Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) hat sich am Montag gegen Falschdarstellungen gewehrt. © Marcus Golejewski/dpa13. April, 17.24 Uhr: Polizei begleitet Fähre zur Überwachung mit BootEine Reaktion auf die Vorkommnisse der vergangenen Tage: Nachdem zuletzt mehrere Personen ins Wasser gesprungen waren und zum Wal schwimmen wollten, schaut die Polizei nun ganz genau hin.Wie Claus Tantzen, Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommerns, gegenüberTAG24bestätigte, wird die Fähre zwischen Wismar und Poel nun von einem Boot der Wasserschutzpolizei begleitet.So soll überwacht und gegebenenfalls verhindert werden, dass weitere Personen von Bord der Fähre springen und zum Tier gelangen.

Die Fähre, die zwischen Wismar und Poel unterwegs ist, wird nun von einem Boot der Wasserschutzpolizei (l.) begleitet und überwacht. © NEWS5/Ferdinand Merzbach13. April, 12.40 Uhr: Tierrechtsorganisation mit Amphibienfahrzeug eingetroffenWird es noch einen Rettungsversuch für den gestrandeten Buckelwal geben? Die Tierrechtsorganisation PixelHelper ist am Montagvormittag mit einem Amphibienfahrzeug eingetroffen.”In den nächsten vier bis fünf Stunden trifft zusätzlich der Tieflader mit dem Baggerschiff ein und wird sich ebenfalls hier positionieren”, heißt es auf dem Instagram-Account der Organisation.Das Team sei bereit, sofort loszulegen, wenn es grünes Licht bekomme. “Alles steht. Alles ist vorbereitet. Jetzt entscheidet das Gericht, ob wir helfen dürfen”, schreiben die Aktivisten.Das Fahrzeug wurde bereits bei der ersten Rettung vor Niendorf genutzt und wurde von der Organisation nun beim Ökologischen Gewässerdienst Wandhoff gebucht. Geschäftsführer Hannes Wandhoff verriet im Gespräch mit TAG24 allerdings, dass es noch keine konkreten Pläne gäbe.”Die haben die Hoffnung, dass der Wal dort gerettet werden darf und wollten dann auf Nummer sicher gehen und schon mal Fahrzeuge und dergleichen da stehen haben. Ich glaube nicht, dass das zustande kommt. Aber gut, wir werden es sehen”, so Wandhoff.

Die Organisation PixelHelper ist mit einem Amphibienfahrzeug vor Ort und wartet auf die Genehmigung für einen Rettungsversuch. © Marcus Golejewski/dpa13. April, 9 Uhr: Wal hat eine weitere Nacht überstandenAuch am Morgen von Tag 22 seit der Strandung vor Niendorf ist der Buckelwal noch am Leben. Wie Claus Tantzen, Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommerns gegenüber TAG24 bestätigte, sei die Lage unverändert.Der Ozeanriese sitzt seit dem 31. März in der Kirchsee vor der Insel Poel fest.12. April, 19.06 Uhr: Frau behauptet, Wal liege nicht im SterbenNach ihrer versuchten Kontaktaufnahme mit dem Wal sprach die Schwimmerin vor Ort über ihre Beweggründe.Sie habe für “mediale Aufmerksamkeit” sorgen wollen, damit das Tier nicht einfach vergessen werde, erklärte die Frau, die laut eigener Aussage Nicola heiße und eigentlich Eisbachsurferin in München sei.Nach ihrer Einschätzung sei der Wal “topfit” und es stimme nicht, dass er im Sterben liege, behauptete die Frau. Das Tier habe auf ihre Annäherung reagiert und sich “gefreut”, urteilte sie zudem.Den Verantwortlichen warf sie vor, “kein Mitleid, Herz und Empathie” zu haben.

Diese Frau reiste extra aus München an, um auf Tuchfühlung mit dem Wal zu gehen. Dieser sei laut ihrer Einschätzung “topfit”. © NEWS5 / Sebastian Peters12. April, 18.11 Uhr: Frau will zum gestrandeten Wal schwimmenWie schon am Samstag gab es auch am Sonntag einen kleinen Zwischenfall: Eine Frau soll im Neoprenanzug ins Wasser gestiegen sein, um offenbar zum gestrandeten Wal zu schwimmen. Das berichtet NEWS5.Mit einem Polizeiboot seien Einsatzkräfte daraufhin zu der Frau gefahren, um sie aufzuhalten. Sie sei schließlich an Bord geklettert und zurück an Land gebracht worden.

Die Polizei musste am Sonntag eine Frau (l.) aufhalten, die offenbar zum gestrandeten Wal schwimmen wollte. © NEWS5 / N5 DESK12. April, 13.35 Uhr: Weiterer Protest in KirchdorfAuch am Sonntag sollte von 12 bis 16 Uhr wieder eine Versammlung am Hafen in Kirchdorf stattfinden.Gegen Mittag seien 80 Menschen vor Ort gewesen, wie die Polizei mitteilte.

In Kirchdorf gingen am Sonntag erneut Menschen für den gestrandeten Wal auf die Straße. © Marcus Golejewski/dpa12. April, 13.25 Uhr: Erneuter Rettungsversuch scheiterteAuf einen spontanen Mobilisierungsversuch am Samstag, bei dem unter Wasser die eigenen Walgesänge des Tiers abgespielt wurden, habe der Buckelwal nicht reagiert.Der Versuch, den Wal so zu ermutigen, sich selbst zu befreien, sei zuvor mit dem deutschen Meeresmuseum abgestimmt worden.Die letzten Rettungsversuche wurden am 1. April aufgrund des Gesundheitszustandes des Tiers eingestellt, um den Wal in Frieden gehen zu lassen, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mitteilte.Man habe sich jedoch aufgrund der starken Walgesänge in den Nächten zuvor am Samstag für einen erneuten Versuch entschieden.12. April, 13.15 Uhr: Gestrandeter Buckelwal atmet schwächerDer vor der Insel Poel gestrandete Wal atmet im Vergleich zu den vergangenen Tagen schwächer.Es werde zudem untersucht, ob eine neu beobachtete Zwischenatmung ein Anzeichen eines nahen Ablebens sein könnte, wie eine Sprecherin des Umweltministeriums mitteilte.Es gebe keine Hinweise auf eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes.Zwar seien leichte Bewegungen der Schwanzflosse beobachtet worden, nach fachlicher Einschätzung sei das jedoch kein Hinweis auf eine gesundheitliche Verbesserung.

Der Buckelwal atmet am Sonntag schwächer im Vergleich zu den letzten Tagen. © Marcus Golejewski/dpa12. April, 8.10 Uhr: Buckelwal hat eine weitere Nacht überstandenAuch am Sonntagmorgen atmet Meeressäuger “Timmy” noch.Der Ozeanriese hat die Nacht zu Sonntag überstanden. Im Livestream von NEWS5 sind in regelmäßigen Abständen Fontänen über dem Wal zu erkennen.11. April, 15.52 Uhr: Zahlreiche Menschen protestieren für Wal-RettungAm Samstag versammelten sich etwa 170 Menschen zunächst in Wismar und zogen schließlich weiter nach Kirchdorf auf der Insel Poel.Dabei hielten die Demonstrierenden einige Plakate in die Luft und forderten lautstark unter anderem Hilfe für den gestrandeten Buckelwal.Auch die Polizei war vor Ort. Insgesamt sei der Protest zwar emotional, aber friedlich abgelaufen, berichtete NEWS5.Doch einige Teilnehmende der Demo hatten die Polizeiabsperrungen sogar durchbrochen, um weiter zum Ufer und damit in die Nähe des Wals zu kommen. Dort bildeten sie eine Menschenkette, um für die Rettung des Wals einzutreten.Nachdem sie bemerkt hatten, dass gerade ein erneuter Mobilisierungsversuch zur Rettung des Wals zugange war, haben sie die Zone wieder verlassen, wie die Sprecherin des Umweltministeriums sagte. Nach dem Vorfall sei die Walwacht nun personell verstärkt worden.

Zahlreiche Menschen erschienen am Samstag zu einem Protest für die Rettung des gestrandeten Buckelwals. © NEWS5 / Sebastian Peters11. April, 13.56 Uhr: Wal ist keine Gefahr für die UmweltDer vor Wismar gestrandete Buckelwal hat aktuellen Erkenntnissen zufolge keinen Einfluss auf die Wasserqualität in der Wismarbucht in der Ostsee.Wie das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns mitteilte, geht von dem sterbenden Tier keine Gefahr für die Umwelt oder öffentliche Gesundheit aus. “Die Proben wurden ausgewertet, und ich kann sagen, dass das Wasser bei dem Wal Badewasserqualität hat”, sagte der zuständige Minister Till Backhaus (SPD) in der Pressemitteilung.Demnach sind keine Grenzwerte überschritten worden. Zuvor war das Landesamt für Gesundheit beauftragt worden, den Zustand des Wassers bei dem Wal vor der Insel Poel zu untersuchen.

Der Wal stellt laut dem Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern keine Gefahr für die Umwelt dar. © Marcus Golejewski/dpa11. April, 10.15 Uhr: “Timmy” wird weiterhin mit Wasser benetztDer vor Wismar gestrandete Wal zeigt weiterhin Lebenszeichen.Das Tier liege noch an der gleichen Position und gebe Geräusche von sich, berichtet ein dpa-Reporter vor Ort. Demnach stoße der rund zwölf Meter lange Meeressäuger auch regelmäßig Luft aus.Die aufgebauten Wassersprenger benetzen das verletzte Tier zudem weiter mit Wasser.

Noch immer liegt der Buckelwal vor der Insel Poel: Ein Sprinkler benetzt die Haut des Tieres weiterhin mit Wasser. © Marcus Golejewski/dpa11. April, 8.54 Uhr: Buckelwal hat die Nacht überstandenIm Livestream von NEWS5 vor Ort ist zu sehen, wie der Buckelwal “Timmy” atmet.Auch die Nacht zu Samstag hat der Ozeanriese überstanden. In gleichmäßigen Abständen sind Fontänen über dem Wal zu erkennen.Auch MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz (80) hat sich zum gestrandeten Wal geäußert. Warum er das Tier nicht aufgeben will, obwohl Experten keine weiteren Rettungsaktionen angekündigt haben? “Ich habe mir schon immer gedacht: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen”, erklärt er im Gespräch mit NEWS5.”Wenn man es nicht versucht, ist es eine Unterlassung”, so der Unternehmer über das im Sterben liegende Tier. Er ist der Meinung, dass es die Verantwortung des Menschen ist, dem Wal zu helfen. Zudem hat er angeboten, die Kosten für eine Rettung zu tragen, sofern es dem Tier helfen würde.So habe Gunz mit seinen Kontakten nach eigenen Angaben sogar versucht, über juristische Wege eine neue Chance für den Buckelwal zu bekommen. “Ich kann nicht verstehen, warum man nicht von Anfang an versucht hat, mehr zu tun”, gesteht der Unternehmer. Dennoch räumt er immer wieder ein, dass er selbst nicht vom Fach sei und kein Biologe ist.Die Pläne von Gunz zur Rettung des Tiers wurden am Freitag von den Experten diskutiert und abgelehnt. Der Millionär habe unter anderem vorgeschlagen, dem Buckelwal ein Antibiotikum in die Schwanzflosse zu spritzen, mit dem die Abwehrkräfte des Tieres gestärkt werden sollen.Ein Bagger sollte schließlich ein Loch vor dem Wal graben, damit er langsam ins Wasser rutschen könne. Minister Backhaus sowie weitere Experten sind sich jedoch weiterhin einig: Jede weitere Rettungsaktion wäre eine Quälerei für das Tier.

MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz (80) erklärt in einem Interview, dass er eine Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal auch finanziell unterstützen möchte. © NEWS5 / Sebastian Pieknik10. April, 17.04 Uhr: Umweltminister über Anfeindungen “tief traurig”Drohungen gegen Behörden, Wissenschaftler und Helfer häufen sich. Umweltminister Till Backhaus (SPD) zeigt sich dazu “tief betroffen”. “Diese aufgeheizte Stimmung, die in Teilen von Social Media abläuft sowie in anderen Bereichen, macht mich traurig, tief traurig”, so der Politiker zu dpa.Er mache den Job seit vielen Jahren, “aber eine solch extreme Situation auch von Anfeindungen und von Vorwürfen, die schlicht und ergreifend unwahr sind, so etwas habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt”.Backhaus betonte, dass alle versuchen, dem Wal zu helfen und er lasse sich dazu auch extern wissenschaftlich beraten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehe aktuell die Begleitung des Wals “bis zur letzten Minute”. Er sei dankbar für den Einsatz der freiwilligen Helfer rund um die Strandung.10. April, 14.20 Uhr: Demonstrierende fordern weitere RettungsmaßnahmenAm Freitag versammelten sich erneut einige wenige Demonstrierende an der Sperrzone auf der Insel Poel und forderten unter Parolen wie “Helft jetzt!” eine Rettung des Wals. Das Umweltministerium inMecklenburg-Vorpommernbekräftigte jedoch, dass keine weiteren Rettungsaktionen stattfinden werden.Eine Rettung wurde aus Tierschutzgründen ausgeschlossen, da der Wal zu schwach sei und weitere Maßnahmen ihn zusätzlich belasten würden. Gestern waren auf Live-Übertragungen Flossenschläge des Wals zu sehen, ein Zeichen für die Demonstrierenden, dass der Wal noch Leben wolle.

Demonstrierende forderten am Freitag weitere Rettungsmaßnahmen. © NEWS5 / Sebastian Peters10. April, 12.45 Uhr: Bürgermeisterin spricht von MorddrohungenDie Gemeinde Ostseebad Insel Poel weist Kritik und Vorwürfe rund um den gestrandeten Buckelwal zurück. Via Instagram äußerte sich die scheidende Bürgermeisterin der mecklenburgischen Ostsee-Insel Poel, Gabriele Richter (parteilos), am Donnerstag zu Vorwürfen und Schaulustigen.Sie stellt klar: “Der Ort, an dem der Wal derzeit liege, gehöre zu einer Bundeswasserstraße, die nicht Teil des Gemeindegebietes sei.”Zugleich kritisiert die Gemeinde Anfeindungen scharf: “Mit großer Sorge beobachten wir jedoch das Verhalten einzelner Personen, die ohne jegliche fachliche Qualifikation den zuständigen Stellen ein vorsätzliches, kriminelles Handeln zum Nachteil des Tieres vorwerfen oder sogar Morddrohungen gegen einzelne Personen aussprechen.” Weiter heißt es: “Die Gemeinde distanziere sich ausdrücklich davon.”Richter stellt klar, dass die Gemeinde nicht für die Betreuung von Meeressäugetieren zuständig ist und keine verlässlichen Aussagen zum Zustand des Wals oder zu Maßnahmen der Behörden treffen kann. Gleichzeitig unterstützt sie vor Ort Maßnahmen, um den Wal zu schützen und Schaulustige fernzuhalten, und verweist für weitere Informationen an das UmweltministeriumMecklenburg-Vorpommern.10. April, 9.30 Uhr: Weiteres Vorgehen soll besprochen werdenDer vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal “Timmy” hat eine weitere Nacht überlebt. Das bestätigte Claus Tantzen, Sprecher des Schweriner Umweltministeriums. Laut ihm sei die Lage des Tieres unverändert.Am Freitagvormittag soll besprochen werden, wie die weiteren Pläne aussehen. “Ich gehe davon aus, dass wir das Tier weiter in Ruhe lassen, wie wir es die letzten Tage gemacht haben”, so Tantzen.Experten sind sich mittlerweile einig, dass der Wal im Sterben liege, da er schon nicht mehr auf Boote reagiere und das ein eindeutiges Zeichen sei.9. April, 15.22 Uhr: Internationale Experten äußern sich zum BuckelwalKlare Worte! Die bekannte Tierrettungsorganisation British Divers Marine Life Rescue hat sich in einerStellungnahmezum Fall des gestrandeten Wals geäußert.Die internationalen Experten teilen die Einschätzung der Verantwortlichen vor Ort: Weitere Rettungsversuche seien demnach sinnlos und nicht mit dem Tierschutz vereinbar – vor allem, da Buckelwale für alle infrage kommenden Maßnahmen viel zu schwer seien.”Somit bleibt nur eine Option: die palliative Versorgung bzw. das Tier auf natürliche Weise sterben zu lassen. Dies ist eine weltweit in allen Ländern mit Strandungen großer Wale anzutreffende Situation und somit kein Einzelfall in Deutschland”, hieß es in der Stellungnahme.9. April, 7.35 Uhr: Wal liegt immer noch an selber StelleNachdem sich der Buckelwal am Mittwochabend wohl mehrere Meter bewegt hatte, ist die Lage am Donnerstagmorgen unverändert.Laut einem Sprecher des Umweltministeriums liegt das Tier noch immer an derselben Stelle vor der Insel Poel, an der er bereits seit mehr als einer Woche festsitzt.8. April, 19.45 Uhr: Wal schiebt sich mehrere Meter Richtung KüsteIst das ein letztes Aufbäumen? Nachdem seine Aktivitäten in den vergangenen Tagen deutlich zurückgegangen waren, zeigte der Buckelwal am Mittwoch noch einmal deutlich erkennbare Bewegungen.Laut NEWS5 soll er sich mit kräftigen Schlägen seiner Schwanzflosse sogar ein paar Meter in Richtung Küste geschoben haben.Dass er sich noch einmal komplett freischwimmen kann, gilt angesichts des aktuellen Wasserstands und seines Zustands allerdings als ausgeschlossen.

Mit kräftigen Schlägen seiner Schwanzflosse soll sich der Buckelwal mehrere Meter Richtung Küste bewegt haben. © NEWS5 / N5 DESK8. April, 17.06 Uhr: Fall des gestrandeten Buckelwals gilt als einzigartigNoch immer ist die Situation rund um den gestrandeten Buckelwal unverändert. Nach Einschätzung internationaler Experten gilt dieser Fall als einzigartig.So sei zuvor noch nie beobachtet worden, dass ein Wal innerhalb weniger Tage mehrfach an einer Küste strandet und weiterlebt, so Umweltminister Till Backhaus (SPD).In Mecklenburg-Vorpommern kamen Strandungen bisher selten vor. In der gesamten Ostseeregion handelt es sich allerdings um kein seltenes Ereignis. So strandeten in der Ostsee in der Vergangenheit bereits zahlreiche verschiedene Arten wie Buckelwale oder Finnwale.Im Falle des aktuell gestrandeten und noch lebenden Buckelwals handle es sich in Mecklenburg-Vorpommern um die erste Lebendstrandung eines Großwals der vergangenen zehn Jahre.8. April, 13.37 Uhr: Möglichkeiten der aktiven Tötung sind ausgeschlossenDer gestrandete Buckelwal liegt den Experten zufolge im Sterben. Wie lange der Sterbeprozess dauert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die beiden wichtigsten Faktoren sind dabei das Gewicht des Tieres sowie die geringe Wassertiefe.Auch die geschädigte Haut des Wals ist ein Problem. “Es bilden sich Blasen und die werden von Möwen angepickt”, so Bianca König von der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC) Deutschland zu dpa. Dadurch könnten Bakterien auf den ganzen Organismus wirken und das Tier zusätzlich schwächen.Ähnlich wie die anderen Experten bestätigt auch König, dass es keine Option ist, den Wal von seinem Schicksal zu erlösen. Zu wenig sei bisher über die Einschläferung von großen Säugetieren in der Praxis bekannt. So bestehe die Gefahr, dass die sedierenden Medikamente, die vor der Tötung verabreicht werden, zu gering dosiert werden.”Man kann nicht ausschließen, dass er die Tötung bei vollem Bewusstsein miterlebt”, erklärt die Expertin. Auch eine Überdosierung könne zu Komplikationen führen. Das Erschießen des Wals ist ebenfalls keine Option, weil nur schwer abzuschätzen wäre, wohin der Schuss gesetzt wird.Eine wirksame Methode wäre nach Angaben der Expertin, einen Sprengsatz unter den Kopf des Tieres zu legen und den Kopf zu sprengen. Ethisch gesehen sei diese Option jedoch keinesfalls vertretbar. “Alle drei Möglichkeiten der aktiven Tötung wurden ausgeschlossen, und entschieden, den Wal auf natürliche Weise sterben zu lassen”, stellt die Expertin klar.8. April, 11.28 Uhr: Lage des gestrandeten Buckelwals ist unverändertSeit mehr als einer Woche sitzt der gestrandete Buckelwal nun in der Ostsee vor Wismar fest. Auch am Mittwoch ist die Lage nach Angaben der Wasserschutzpolizei unverändert.Noch am Dienstag erklärten Experten, dass sich der Gesundheitszustand des Tieres zunehmend verschlechtert. Ein Grund dafür, weshalb der Meeressäuger nicht lebend geborgen werden soll. Auch ein selbstständiges Freischwimmen wurde ausgeschlossen.7. April, 18.01 Uhr: Konzept für das Bergen des WalsEin Konzept für eine spätere Bergung des Buckelwals ist nach den Worten von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus fertiggestellt.Momentan befinde sich das Konzept noch in der Endabstimmung, erklärte Backhaus bei einer Pressekonferenz auf der Insel Poel.Nach Angaben des Ministers müsse das Bergen zwei Tage lang vorbereitet werden, die Bergung selbst würde einen Tag lang dauern. Backhaus betonte: “Die Würde dieses Tieres werden wir sehr genau beobachten und beachten.”Wann die Bergung stattfinden soll, ist bislang nicht bekannt. Sowohl Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern als auch Dänemark stünden dafür unter Vertrag.Bei der Bergung seien Hebezeuge und Schiffe dabei. “Man muss ihn ja irgendwie rauskriegen”, betonte der Umweltminister.

Till Backhaus (SPD), Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, sprach unter anderem auch über das Konzept einer möglichen Bergung des Wals. © Philip Dulian/dpa7. April, 16.30 Uhr: ITAW schließt aus, den Wal lebend zu bergenGenerell habe sich der allgemeine Gesundheitszustand des Tiers verschlechtert, erklärt Stephanie Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW). “Das Tier erscheint vermehrt geschwächt.” Auch auf die Annäherung des Bootes am Vormittag hat der Buckelwal, anders als zuvor, kaum reagiert.Dennoch ist die Atmung weiterhin regelmäßig. Doch auch die Hautveränderungen haben sich verschlechtert, so die Expertin. “Die Haut fängt an, auf der Oberfläche einzureißen.” Unter anderem ein Grund, weshalb ein Versuch, das Tier mit Gurten anzuheben, nicht geplant ist. Zu hoch ist das Risiko, dass der Wal dadurch noch mehr verletzt wird.”Deshalb würden wir davon ausgehen, dass dieses Tier nicht transportfähig ist.” Aufgrund der Gewichtseinwirkung sind auch Organschäden mittlerweile nicht mehr auszuschließen. “Deshalb würden wir davon abraten, dieses Tier lebend bergen zu wollen”, so Groß.Auch eine Sterbehilfe für das Tier ist ausgeschlossen, stellt Umweltminister Till Backhaus (SPD) klar. Wie es nun weitergeht? “Die Option ist, das Tier in Ruhe zu lassen”, erklärt der Politiker.

Stephanie Groß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), erklärte, dass sich der allgemeine Gesundheitszustand des Tieres weiter verschlechtert. © Philip Dulian/dpa7. April, 16 Uhr: Selbstständiges Freischwimmen des Wals ist ausgeschlossenBurkard Baschek (55),Meeresbiologe und Direktor des Deutschen Meeresmuseums, begleitet den gestrandeten Buckelwal ähnlich wie seine Experten-Kollegen nun seit einigen Tagen. Ein Gutachten zum Gesundheitszustand des Tieres werde derzeit weiterhin erstellt und solle schon bald finalisiert werden.So sind Verletzungen der Haut durch Fischernetze und offenbar auch durch Schiffsschrauben mittlerweile deutlich zu erkennen. “Wenn das Tier sich aus eigener Kraft freischwimmen wollen würde, bräuchte es einen Wasserstand, der noch einmal 60 Zentimeter höher ist als heute”, erklärt der Experte.Das Problem: Die Prognose für die nächsten vier Tage gebe steigenden Wasserstand nicht her, eher im Gegenteil. Auch die Kraft des Tieres schätzen die Experten als nicht ausreichend ein, sodass ein selbstständiges Freischwimmen des Wals als ausgeschlossen gilt.Angenommen, das Tier wäre schlagartig in der Nordsee, dann wären die Aussichten weiterhin nicht gut, so Baschek weiter. “Es hatte einen Grund, dass das Tier viermal gestrandet ist. Es hat immer noch Seilreste im Maul. Es hat einen geschwächten Gesundheitszustand inklusive Hauterkrankung.” Es sind Faktoren, die nach Angaben des Experten dafür sprechen, dass es dem Tier auch im Wasser mit mehr Salzgehalt nicht unbedingt besser gehen würde.7. April, 15.15 Uhr: Experten waren erneut mit Boot unterwegsEin Expertenteam war am Vormittag erneut mit einem Schlauchboot beim Wal, um sich ein aktuelles Bild zu verschaffen. Taucher hätten zudem die Lage und Position des Tieres überprüft, um gegebenenfalls Veränderungen zu erkennen.Nach derzeitigem Stand ist der Meeressäuger krank und verletzt. Genauere Erkenntnisse sollen am Nachmittag auf der Insel Poel mitgeteilt werden.Im Raum steht auch ein neuer Rettungsversuch mit einem Katamaran. Das Boot sei in Dänemark verfügbar und könne das zwölf Tonnen schwere Tier mit breiten Gurten hochheben und lebend transportieren.

Experten nahmen am Dienstagvormittag Wasserproben direkt am Tier. © NEWS5 / Sebastian Peters7. April, 8.30 Uhr: Buckelwal lebt weiterhinDie Situation ist auch am Dienstagmorgen unverändert, der gestrandete Buckelwal liegt weiterhin vor der Insel Poel. “Es gibt keine Neuigkeiten”, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Das Tier werde weiterhin von den Einsatzkräften beobachtet.Der Dienstag wird allerdings mit großer Spannung erwartet. Ein gesundheitliches Gutachten von Meeresbiologen und Veterinären zum Gesamtzustand des Meeressäugers soll veröffentlicht werden. Es soll Aufschluss über die Überlebenschancen des Wales geben.Anschließend soll eine finale Entscheidung getroffen werden, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) erklärt hatte.6. April, 17.25 Uhr: Robert Marc Lehmann kommt nicht nach WismarYouTuber Robert Marc Lehmann wird nicht Teil eines möglichen Rettungsversuches sein. Till Backhaus gab gegenüber News5 an, Lehmann “dringend eingeladen” zu haben.Er habe mehrfach mit dem Influencer konferiert. Dieser habe schließlich eine Entscheidung getroffen.”Er hätte jetzt eine ganz große, andere wichtige Aufgabe und auf die möchte er sich konzentrieren”, so Backhaus.6. April, 17.10 Uhr: Finale Entscheidung steht bevorWie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) am Montag gegenüber News5 bestätigte, werde am Dienstag final über das weitere Vorgehen entschieden.Am Dienstag soll ein Gutachten von Veterinärmedizinern und Meeresbiologen vorliegen. Sollte das Gutachten darauf hindeuten, dass eine Lebendbergung möglich ist, stünde dem “rein theoretisch” nichts im Wege, so Backhaus.Es müsse aber geprüft werden, ob das System nutzbar sei, um diesen “schwerstkranken Patienten” tatsächlich zu transportieren. “Tierwohl und Tierschutz spielen hier auch eine entscheidende Rolle”, so der Umweltminister.6. April, 12.50 Uhr: Warum wurde nicht früher über eine Rettung mit einem Katamaran nachgedacht?Backhaus verteidigte am Ostermontag auch noch mal das Vorgehen der Experten und äußerte sich zu der Kritik, warum man nicht früher über den Rettungsversuch mit dem Katamaran oder anderen “schweren Bergungsgeräten” nachgedacht habe.”Fakt ist: Anders als bei der Strandung vor Niendorf wurde in der Wismarbucht kein schweres Bergegerät benötigt. Der Wal hatte sich so positioniert, dass er sich nach Einschätzung der Fachleute nach einer Ruhephase und steigendem Wasserstand selbst würde befreien können”, so der Minister.Eine Einschätzung, die sich bestätigt habe. Erst mit der Strandung in der Kirchsee habe sich die Lage “extrem zugespitzt”, eine Selbstbefreiung sei dort ausgeschlossen gewesen, weshalb nun eine Bergung geplant werde.Eine Lebendrettung mit einem solchen Bergungsgerät wird aktuell aber ausgeschlossen: “Derzeit gibt es keinen Wissenschaftler oder Veterinär, der uns zu solch einem Vorgehen rät, da das Tier beim Versuch, es lebend zu retten, schweren Qualen ausgesetzt würde. Dass es solch einen Versuch überleben würde, ist nach Ansicht aller Experten, die wir dazu befragt haben, unwahrscheinlich.”Gleichzeitig betonen die Verantwortlichen, dass weiterhin alles getan werde, um dem Wal zu helfen, und eine aktuelle veterinärmedizinische Einschätzung erwartet wird. Das Tierwohl habe oberste Priorität.”Wir geben den Wal nicht auf – bis zum letzten Atemzug. Das habe ich versprochen und dazu stehe ich auch”, betonte Backhaus erneut.6. April, 12.30 Uhr: Geht von dem Wal eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit aus?Auch Umweltminister Dr. Till Backhaus erklärte gegen Mittag, dass die Lage “unverändert” sei. Das Tier atme noch, aber es ginge ihm sehr schlecht.Nachdem gestern Wasserproben genommen wurden, um den Salzgehalt zu messen, soll nun die Wasserqualität untersucht werden. “Es soll damit geprüft werden, ob von dem sterbenden Tier Gefahren für die Umwelt oder die öffentliche Gesundheit ausgeht. Ich werde mir am Nachmittag erneut vor Ort ein Bild der Lage machen”, so der Minister weiter.6. April, 7.24 Uhr: Der Wal lebt nochAuch in der sechsten Nacht in Folge vor der Insel Poel hat der Wal überlebt. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei am Montagmorgen bewegt sich das Tier derzeit nicht, gibt jedoch weiterhin Laute von sich.Wie das Umweltministerium mitteilte, atmet der Wal noch immer regelmäßig alle zwei bis vier Minuten.

Der Wal liegt auch am Ostermontag weiter vor der Insel Poel. © Bodo Marks/dpa5. April, 16.10 Uhr: Wird der Wal doch noch gerettet?Gibt es doch noch ein Wunder? Wie Umweltminister Till Backhaus am Sonntagnachmittag erklärte, werde derzeit die Option geprüft, den Wal mit einem Katamaran in die Nordsee zu bringen. “Der ist verfügbar und in Dänemark, da wird verhandelt”, sagte er.Bei der möglichen Rettungsaktion sollen Gurte unter dem Wal durchgespült und das Tier dann aufgenommen werden. Zunächst soll am Dienstag aber gesundheitliches Gutachten erstellt werden, ob überhaupt eine Überlebenschance bestehe.”Dem Tier darf nichts passieren”, machte Backhaus deutlich. “Und er muss die Chance zum Überleben haben.” Der Politiker betonte erneut, dass es dem Wal “wirklich ganz schlecht” gehe.5. April, 14.07 Uhr: Umweltminister Till Backhaus hat wieder ein wenig HoffnungDer Wasserspiegel ist in der Bucht vor der Insel Poel leicht angestiegen. Auf Videoaufnahmen sind vermeintliche Bewegungen des Buckelwals zu sehen.Auf die Frage eines NEWS5-Reporters vor Ort, ob diese Bewegungen eine Bedeutung für den Zustand des Tieres haben, antwortete der Minister: “Seine Bewegungen zeigen, dass der Wal lebt. Wenn das Wasser weiter steigt, es ein Wunder gibt, was den Wal betrifft, wäre das ein Riesenglück.”Er verglich dieses “mögliche Wunder” zu Ostern mit der Auferstehung.5. April, 13.55 Uhr: Umweltminister Till Backhaus ist auch am Ostersonntag vor Ort”Wir werden eine Probe im direkten Umfeld des Wals entnehmen und dies mit den Wissenschaftlern noch einmal auswerten”, sagte der Umweltminister Till Backhaus.Am Dienstag möchte der Minister ein Guthaben vorliegen haben von verschiedenen international anerkannten Experten zum Gesamtzustand des Tieres. Die Gruppe aus Experten soll auch selbst vor Ort sein und den Wal begutachten. Anschließend würden daraufhin dann weitere Entscheidungen getroffen werden.Am aktuellen Gesundheitszustand des Wales habe sich jedoch nichts Wesentliches verändert. “Was man sagen kann, er atmet in Abständen zwischen zwei und fünf Minuten”, so Backhaus.Der Umweltminister geht davon aus, dass das sowohl an äußeren Einflüssen wie dem Schiffsverkehr oder auch an seinen Schmerzen liegen könnte.”Wir suchen den ganzen Tag nach Lösungen, wie wir dem Tier helfen können, deswegen glaube ich ganz fest daran, dass wir das mit bestem Wissen und einem reinen Gewissen tun”, erklärte der Umweltminister.5. April, 11.56 Uhr: Expertenteam soll Wasserproben entnehmenObwohl sich der Zustand des Buckelwals laut einem Sprecher des Umweltministeriums in Vergleich zu den vergangenen Tagen nicht verändert hat, sei nach Informationen von NEWS5 ein Expertenteam auf dem Weg zu der Insel Poel.Diese sollen vor Ort möglichst nah am Tier Wasserproben entnehmen, um den Salzgehalt in der direkten Umgebung des Wals zu messen. Aufgrund dieser Erkenntnisse soll dann ein neues Gutachten erstellt werden.Ob durch diese Informationen eine weitere Rettungsaktion im Raum steht, ist derzeit noch völlig unklar.Auch Umweltminister Backhaus soll sich noch heute selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen.5. April, 9.07 Uhr: Lage des Tiers unverändertDer Buckelwal atmet am Morgen des Ostersonntags noch. Wie die vergangenen Tage sei die Situation des Tieres vor der Insel Poel unverändert, erklärte ein Sprecher des Umweltministeriums.Demnach laufe die Betreuung des rund zwölf Meter langen Ozeanriesen weiter wie geplant. Der Wal wird rund um die Uhr beobachtet und regelmäßig durch Feuerwehrleute mit Wasser benetzt.”Die Positionierung der Wassersprenger muss aufgrund des Wetters gegebenenfalls angepasst werden”, sagte der Sprecher. An der Ostseeküste rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Ostersonntag mit starken Windböen.Nach Ostern soll der Wal erneut von Fachleuten begutachtet werden.

Feuerwehrleute sollen den Wal auch weiterhin regelmäßig mit Wasser benetzen. © Marcus Golejewski/dpa5. April, 7.40 Uhr: Wal hat die Nacht überstandenAm Ostersonntag liegt der Buckelwal noch immer auf einer Sandbank vor der Insel Poel. Die Nacht von Samstag auf Sonntag hat das Tier überstanden.Zum Zustand des Buckelwals: “Alles ist unverändert”, bestätigte die Wasserschutzpolizei am Morgen gegenüber TAG24. Besondere Vorkommnisse habe es über Nacht nicht gegeben.4. April, 16.14 Uhr: Meeresmuseum lehnt Lebendrettung des Wals abAuch wenn alles danach aussieht, dass der Buckelwal seine letzten Tage vor der Insel Poel verbringen wird, würden laut Umweltminister Backhaus weiter alle Ideen und Konzepte für seine Rettung geprüft.Das Deutsche Meeresmuseum teilte am Ostersamstag allerdings mit, nicht an derartigen Planungen beteiligt zu sein und etwaige Maßnahmen für eine Lebendrettung aufgrund enormer Risiken für das Tier abzulehnen.4. April, 15.30 Uhr: Buckelwal durch Schiffsschraube verletzt?Gegen 15.30 Uhr hat Umweltminister Backhaus neue Erkenntnisse zum Zustand des Wals bekannt gegeben. Das Tier sei weiterhin am Leben, die Aktivitäten würden jedoch weniger.Eine weitere Begutachtung habe ergeben, dass der Wal verschiedene Verletzungen habe – womöglich verursacht durch eine Schiffsschraube, wie der Politiker gegenüber NEWS5 erklärte. Es solle nun noch einmal ein tierärztliches Gutachten erstellt werden.Mittlerweile sei der Wal durch sein Eigengewicht etwa 50 Zentimeter in den Boden eingesackt. “Wir begleiten ihn bis zum Schluss und hoffen immer noch auf ein Wunder”, betonte Backhaus.Immerhin: An den Stellen, an denen das Tier durch die Sprinkleranlage mit Wasser benetzt werde, sei die Temperatur deutlich geringer. Dies habe eine Wärmebildkamera gezeigt.

Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) hat am Ostersamstag neue Erkenntnisse zum Gesundheitszustand des Wals bekannt gegeben. © NEWS5 / N5 DESK4. April, 13.50 Uhr: Neues Spezialisten-Team soll zusammengestellt werdenDie Sprinkleranlage der Feuerwehr ist nun umgesetzt worden, da sich die Windverhältnisse geändert haben. Die Situation schaute sich Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) vor Ort an.”Er atmet alle vier bis fünf Minuten. Das ist ein Signal dafür, dass er relativ ruhig und gelassen ist”, erklärt der Politiker im Gespräch mit NEWS5. So würde er unter Stress, beispielsweise wenn sich Boote mit lauten Geräuschen nähern, schneller atmen.Den Wal weiter mit Wasser durch die Sprinkleranlage zu benetzen halte der Politiker aufgrund der Sonneneinstrahlung weiterhin für sinnvoll. Jetzt solle nochmal geprüft werden, ob die Befeuchtung dem Tier tatsächlich guttue. Außerdem werde geprüft, ob eine Drohne mit Wärmebild eingesetzt werden soll, um die Temperatur des Wals zu messen.”Wir werden jetzt nochmal ein Team zusammenstellen aus Veterinären, Meeresbiologen und Walspezialisten, die uns den Zustand des Tieres bewerten”, erklärt der Politiker das weitere Vorhaben. “Was dieser Wal hier in der Ostsee durchgemacht hat, ist eine reine Qual”, nimmt Backhaus Bezug auf die Auswirkungen der mehrfachen Strandungen. “Deshalb müssen wir immer noch mit dem Schlimmsten rechnen.” Wiederholt stellt er jedoch klar: “Wir lassen diesen Wal nicht im Stich.”4. April, 13 Uhr: Umweltminister soll auch am Samstag vor Ort seinUmweltminister Till Backhaus (67, SPD) hat bereits am Freitag auf einer Demo in Wismar über das Schicksal des Wals gesprochen. So betonte der Politiker unter anderem, dass die Rettung des Tiers praktisch nicht mehr zu realisieren wäre. Offenbar plane Backhaus nun auch am Samstag zu erscheinen, um sich nach den Maßnahmen und den Umständen vor Ort zu erkundigen.Erneut wies der 67-Jährige am Morgen Kritik am Umgang mit dem Wal zurück. “Wir kümmern uns – bis zur letzten Minute.” Die Walwache sei unter anderem durch die Polizei sichergestellt. “Die Situation ist für alle Beteiligten physisch und psychisch sehr belastend und das Engagement nicht selbstverständlich.”Weiterhin werden alle ernstzunehmenden Konzepte geprüft “und zwar aus technischer Sicht aber auch im Hinblick auf den Tierschutz”, so Backhaus. Er ist der Meinung, dass sich Fachleute nach den Ostertagen nochmal ein Bild des Gesundheitszustands des Tiers machen sollen.Zudem sollen in nächster Zeit die Sprinkleranlage der Feuerwehr wegen veränderter Windverhältnisse umgesetzt werden, sodass der Buckelwal bestmöglich weiterhin mit Wasser benetzt werden kann. Aktuell atmet der Wal alle vier bis fünf Minuten und gibt auch Laute von sich.4. April, 12.28 Uhr: Greenpeace nicht mehr an Einsatzmaßnahmen beteiligtObwohl der Buckelwal noch immer unverändert im Wasser liegt, ist Greenpeace aktuell nicht mehr an den Einsatzmaßnahmen beteiligt, teilte die Organisation am Samstag mit.Dennoch ist ein Greenpeace-Boot weiterhin vor Ort und jederzeit bereit zum Einsatz, sofern im Sinne des Tierwohls geholfen werden kann.Die Zahl der Schaulustigen hält sich im Vergleich zu den letzten Tagen am heutigen Ostersamstag in Grenzen.4. April, 10.43 Uhr: Feuerwehr benetzt Wal weiterhin mit WasserÄhnlich wie am Karfreitag soll es auch am Samstag wieder eine Demo geben. Nach Informationen von NEWS5 soll um 16 Uhr am Marktplatz in Wismar eine Kundgebung stattfinden.Aktuell beschützt die Polizei den Wal von der Wasserseite aus. Die Feuerwehr ist auf der Landseite vor Ort und benetzt das Tier wie am Tag zuvor in unregelmäßigen Abständen mit Wasser, berichtet ein Reporter vor Ort. Diese Maßnahme soll das Leid des Buckelwals minimieren. Auch eine Walwacht wurde eingerichtet, die sich in 12-Stunden-Schichten abwechselt und den Wal über ein Fernglas beobachtet.

Die Feuerwehr ist auch am Samstag wieder vor Ort, unter anderem, um den Wal mit Wasser zu benetzen. © NEWS5 / Stephan Fricke4. April, 8.27 Uhr: Zustand des Tieres unverändertEin Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern teilte ebenfalls mit, dass der Buckelwal noch lebt und sich dessen Zustand nicht verändert hat.Es hat in der Nacht “keine besonderen Vorkommnisse” gegeben. Der geschwächte Wal liegt weiterhin vor der Insel Poel im flachen Wasser. Aktuellen Erkenntnissen zufolge atmet er noch.4. April, 7.36 Uhr: Der Buckelwal hat die Nacht überstandenAuch am Ostersamstag befindet sich der Buckelwal weiterhin auf einer Sandbank vor der Insel Poel. Die Nacht von Freitag auf Samstag hat das Tier damit überstanden.”Alles ist unverändert”, bestätigte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Morgen auf Nachfrage von TAG24.3. April, 19.36 Uhr: Umweltminister will “das Tier in Würde gehen lassen”Umweltminister Backhaus betonte in einer Mitteilung am Freitag noch mal, dass die Rettung des Wals praktisch nicht mehr zu realisieren sei, auch wenn verschiedene Optionen immer noch diskutiert würden.”Solche Aktionen würden dem sterbenden Tier nur unnötig weiteres Leid bescheren. Wir müssen das Tier in Würde gehen lassen. So schwer uns das auch fällt – gerade an Tagen wie diesen”, erklärte der Politiker.Selbst nach seinem Tod sei die Bergung des Tieres eine “technische Herausforderung”, weil die Wassertiefe in der Bucht mit maximal 1,10 Meter sehr gering sei, unterstrich der Minister zudem.

Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) hat auf einer Demo in Wismar über das schwere Schicksal des Wals gesprochen. © Marcus Golejewski/dpa3. April, 16.20 Uhr: Umweltminister spricht mit Demonstranten über WalDerzeit läuft eine Demo für den Wal auf dem Rathausplatz in Wismar. Auch Umweltminister Backhaus ist vor Ort und sucht mit den Demonstranten das Gespräch.Dabei wiederholt der Politiker noch einmal: “Die Chancen, dass er das überlebt, sind ziemlich gering.” Der Wal sei “sehr krank”, das hätten Aufnahmen unter Wasser am gestrigen Donnerstag noch einmal gezeigt.Dennoch würden derzeit Konzepte geprüft, wie man ihm vielleicht doch noch helfen könne. Backhaus spricht dabei auch über die Idee, einen speziellen Kran einzusetzen, der 120 Tonnen heben könne.3. April, 14.26 Uhr: Till Backhaus mit Robert Marc Lehmann in KontaktGibt es etwa doch noch Hoffnung für den Wal? Umweltminister Till Backhaus hatte am Freitag laut eigener Aussage bereits mehrfach Kontakt zu Meeresbiologe und YouTuber Robert Marc Lehmann.Der Tierschützer habe wiederholt die Notwendigkeit betont, dem Wal das Maul zu öffnen und das Geisternetz herauszuholen, welches sich dort vermutlich noch befinde, erklärte der Politiker.Offenbar habe Lehmann auch ein mögliches Vorgehen dargestellt, das nun diskutiert werden müsse. “Das müssen wir jetzt noch mal intern bereden”, verdeutlichte Backhaus vor Ort gegenüber NEWS5.Auf Instagram hatte Lehmann vor einigen Tagen die Idee vorgestellt, das Maul des Wals mit einem Hartgummi-Rohr zu blockieren und das Netz mit einem stumpfen Bootshaken oder etwas Ähnlichem herauszuziehen.Der YouTuber hatte bei seinemTauchgang in der vergangenen Wochebereits versucht, das Netz zu entfernen, war jedoch gescheitert.3. April, 13.20 Uhr: Till Backhaus mit klarer AnsageUm dem Wal die Situation angenehmer zu machen, hat die Feuerwehr am Karfreitag damit begonnen, den Rücken des Meeressäugers mit Wasser zu benetzen. “Der Vorgang soll alle zwei bis drei Stunden wiederholt werden”, sagte Till Backhaus.Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister stellte zudem klar: “Wir werden das Tier weiter begleiten – bis zum Schluss.”3. April, 12.34 Uhr: Feuerwehr benetzt Wal mit WasserWie angekündigt, hat die Feuerwehr damit begonnen, den Buckelwal mit Wasser zu benetzen, wie ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte.Experten hatten diese Aktion empfohlen, um dem Wal lindernde Umstände zu schaffen.3. April, 10.02 Uhr: Wal lebt weiterhinWie Greenpeace am Freitagmorgen erklärte, lebe der Wal noch. Eine Bootsfahrt zu ihm hinaus aufs Wasser sei aber nicht geplant, so eine Sprecherin. Vielmehr stehe man in Kontakt mit der Wasserschutzpolizei.Auch Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) war am Morgen bereits vor Ort und erkundigte sich nach der aktuellen Lage. Er erklärte, dass die Einsatzkräfte dem Wal noch einmal Hilfestellung leisten werden.”Wir schauen, was wir ihm noch Gutes tun können. Aber dem Wal geht es wirklich ausgesprochen schlecht”, erklärte er schließlich.2. April, 20.51 Uhr: Umweltminister und Co. bekommen Morddrohungen!Die Emotionen kochen hoch! Wie “BILD” berichtet, soll bei der Polizei eine Anzeige gegen Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) und andere Beteiligte des Wal-Dramas wegen Tierquälerei und unterlassener Hilfeleistung eingegangen sein.Ministeriumssprecher Claus Tantzen erklärte auf TAG24-Nachfrage allerdings, dass von einer derartigen Anzeige bisher nichts bekannt sei.Was Tantzen hingegen bestätigte: Mehrere Beteiligte hätten Morddrohungen bekommen! Diese würden geprüft und im Zweifel strafrechtlich verfolgt.

Till Backhaus (67, SPD, r.) und andere Beteiligte des Wal-Dramas bekommen inzwischen sogar Morddrohungen. © Philip Dulian/dpa2. April, 16.52 Uhr: Sterbeprozess könne bis zu Wochen dauernWie es weitergeht: “Wir sind weiterhin auf Standby”, erklärt Maack. Sollte nochmal etwas mit dem Wal passieren, seien sie mit Greenpeace jederzeit dazu bereit, wieder mit ihren Schlauchbooten rauszufahren. “Und ich will gar nicht beginnen zu spekulieren, was passiert, wenn der Wal dort tatsächlich stirbt.”Und wenn der Wal aus irgendeinem Grund doch noch wegschwimmt und sich selbst befreit? “Dann wären wir wieder Teil der Rettungskette, um Sorge dafür zu tragen, dass der Wal in die weitere Ostsee und weiterkommt.” Dieser Fall sei allerdings sehr unwahrscheinlich, bestätigt der Experte.Wie lange so ein Sterbeprozess dauern könnte, sei ganz unterschiedlich. Es könne Stunden, Tage oder Wochen dauern, so Maack. “Wir haben die Entscheidung getroffen, die Natur jetzt Natur sein zu lassen.”

Der Buckelwal liegt noch immer auf einer Sandbank. © Marcus Golejewski/dpa2. April, 16.45 Uhr: Weiterer Einsatz von Lehmann als Taucher hätte laut Greenpeace nichts gebrachtNach Angaben von Thilo Maack hänge noch immer ein Teil eines Stellnetzes am Kopf des Wals. Ob genau dieses Netzteil dazu geführt hat, dass sich der Gesundheitszustand des Tieres verschlechtert? “Das ist nicht auszuschließen, aber es ist auch nicht auszuschließen, dass es eine Mischung an Stressoren ist, die der Wal ausgesetzt ist”, so der Experte.Auch YouTuber und Meeresbiologen Robert Marc Lehmann unterstützte vor allem zu Beginn der Rettungsmission als Taucher im Wasser. Ob dieser noch mal hätte tauchen müssen, um den Wal von seiner Sandbank zu bringen?”Taucher hätten nichts gebracht”, erklärt Maack deutlich. “Das wäre stressig für das Tier und gefährlich für den Taucher gewesen.” Schließlich handle es sich bei dem gestrandeten Buckelwal um ein Wildtier, schildert der Experte weiter.2. April, 16.30 Uhr: Experte erklärt die Hintergründe zum Abbruch der Wal-RettungNeben Befürwortern gibt es auch reichlich Kritik dafür, dass die Rettungsaktion rund um den Wal von den Experten eingestellt wurde. Wie es zu dieser Entscheidung kam?Nach langer Beratung stellten die Experten fest: “Nur noch mit sehr hohem Aufwand konnte man überhaupt eine Reaktion vom Wal bekommen. Und das war der Punkt, dass wir gesagt haben, wir müssen jetzt akzeptieren, dass die Natur hier ihren Lauf nehmen muss”, erklärt Thilo Maack von Greenpeace.Bereits gestern Abend sei seine Atemfrequenz sehr unregelmäßig gewesen. “Es ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit hier der letzte Ort für ihn”, erklärt der Experte weiter. “Ich kann für mich sagen: Wir haben das Beste, was wir machen konnten, entschieden und gemacht.”2. April, 14.05 Uhr: Kein Konzept von Robert Marc LehmannLaut Backhaus werde die Situation in täglichen Lagebesprechungen bewertet und abgewogen. “Bis zur letzten Minute werden alle ernst zu nehmenden Hinweise, die dem Tier helfen könnten, entgegengenommen und geprüft”, so der Umweltminister.Es bestehe auch weiterhin Kontakt zum YouTuber und Meeresbiologen Robert Marc Lehmann. “Ein prüffähiges Gesamtkonzept von ihm, wie dem Wal noch zu helfen wäre, liegt bislang nicht vor”, wird Backhaus in einer Mitteilung des Umweltministeriums zitiert.2. April, 13.57 Uhr: Bevorstehende Bergung wird vorbereitetIm Laufe des Tages soll laut Umweltminister ein Vermessungsboot die Umgebung des Tieres sondieren. Es soll sich um vorbereitende Maßnahmen handeln, um den Tierkörper später bergen zu können.Bei der Vermessung soll das Tier möglichst nicht gestört werden. “Die bereits eingerichtete Walwache wird aufrechterhalten. Ich habe die Koordination aller Maßnahmen zur Chefsache erklärt”, so Till Backhaus.





