War es wirklich ein Elfmeter? Das Foul von Camara an Tielemans, das Senegal aus dem Turnier warf – Einordnung

War es wirklich ein Elfmeter? Das Foul von Camara an Tielemans, das Senegal aus dem Turnier warf – Einordnung

Có thể là hình ảnh về bóng đá và văn bản cho biết 'CAyT 23 本 தளத் SKANDAL DES JAHRHUNDERTS! „SCHIRI-SKANDAL „SCHIRI- SKANDAL SCHREIBT GESCHICHTE NEU!"'

Elfmeter für Senegal
Elfmeter für Senegal / Collage: Tribuna
Das Spiel zwischen Belgien und Senegal in Seattle entwickelte sich zu einem der intensivsten Duelle der Runde der letzten 32 der WM 2026. Die Afrikaner dominierten über 85 Minuten und hätten die Partie in der regulären Spielzeit gewinnen müssen, doch ihre mangelnde Chancenverwertung rächte sich, als Belgien in den Schlussminuten zum 2:2 ausglich und die Verlängerung erzwang. Fast am Ende der zweiten Halbzeit der Verlängerung begab sich Schiedsrichter Saíd Martínez zum VAR, um eine Szene zu überprüfen, die anschließend zu einem Elfmeter führen sollte und für große Kontroversen sorgte.

1. Der Kontakt war da, aber nicht eindeutig
In der Szene wollte Yoeri Tielemans schießen, als der Verteidiger sich warf, um den Ball zu klären. Er traf den Ball nicht, und ein senegalesischer Verteidiger traf dabei unabsichtlich seinen Fuß. Zumindest ist das auf den Bildern zu sehen, die dem Schiedsrichter vom VAR gezeigt wurden. Der senegalesische Verteidiger Lamine Camara rutschte in Tielemans hinein, als dieser einen flachen Pass abschließen wollte. Es gab einen tatsächlichen Kontakt – darüber besteht kein Streit –, doch Intensität und Absicht sind eine andere Frage.

2. Kritiker sprechen von Schwalbe oder minimalem Kontakt
Für den Schiedsrichter-Analysten Pedro Martín von “Tiempo de Juego” bei COPE hätte die Szene nicht geahndet werden dürfen. Er wiederholte mehrmals, es sei “ein Witz”, und betonte, der belgische Spieler habe keine Chance gehabt, den Ball zu erreichen und seine “Absicht sei eine andere gewesen”. Er bestand darauf, dass Tielemans “nur den Kontakt sucht” und daher kein Elfmeter hätte gepfiffen werden dürfen. Einige Analysten und senegalesische Fans sahen die Szene als harmlos oder sogar als Schwalbe.

3. Die Überprüfung war lang und voller Zweifel
Die Überprüfung dauerte lange und war angespannt, der Schiedsrichter sah sich mehrere Einstellungen an, ohne eine klare Entscheidung zu treffen. Die Unsicherheit ergriff das Stadion in Seattle für mehrere Minuten, während Spieler wie Pathé Ciss vom Rayo Vallecano und Ismaïla Sarr den Schiedsrichter umringten und protestierten. Der VAR wurde vom mexikanischen Schiedsrichter Guillermo Pacheco im Kontrollraum überwacht. Die Dauer des Prozesses – selbst für VAR-Verhältnisse ungewöhnlich lang – deutete darauf hin, dass auch das Schiedsrichterteam unsicher war.

4. Zu viele Schiedsrichter beteiligten sich an der Entscheidung. Und es scheint, dass es tatsächlich einen Tritt ans Bein gab – also war der Elfmeter korrekt.
Obwohl erwartet wurde, dass Romelu Lukaku schießen würde, überließ der Stürmer die Verantwortung Yoeri Tielemans. Der Mittelfeldspieler nahm die Herausforderung an und verwandelte den Elfmeter mit bemerkenswerter Ruhe, was Belgien den Einzug in die nächste Runde sicherte und ihn zum Helden einer dramatischen Aufholjagd machte.

Nach mehreren Wiederholungen entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Belgien – eine Entscheidung, die heftige Proteste der senegalesischen Mannschaft auslöste und die Meinungen von Fans und Experten spaltete. Insgesamt sind die meisten Analysten, die die Bilder genau betrachteten, sich jedoch einig, dass der Kontakt real war: Lamine Camara rutschte in Tielemans hinein, als dieser einen flachen Ball verwerten wollte, und der Treffer am Standbein des Belgiers ist in den Wiederholungen deutlich zu sehen.

Dion Dublin äußerte sich bei der BBC ohne Zweifel: “Tielemans war der Kapitän, den das Team brauchte. Ein sicher verwandelter Elfmeter.” Kontrovers, ja – aber ein nach den Regeln legitimer Strafstoß.

 

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button