“Ich kann es nicht fassen!”: Thomas Müller schießt nach WM-Aus von England scharf gegen Thomas Tuchel
“Ich kann es nicht fassen!”: Thomas Müller schießt nach WM-Aus von England scharf gegen Thomas Tuchel

Das dramatische Halbfinal-Aus der englischen Nationalmannschaft bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 beschäftigt die Fußballwelt weiterhin. Nach der 1:2-Niederlage gegen Titelverteidiger Argentinien richtet sich ein großer Teil der öffentlichen Diskussion auf Nationaltrainer Thomas Tuchel und dessen taktische Entscheidungen in der Schlussphase der Partie.
Vor allem die deutlich defensivere Ausrichtung nach der englischen Führung wird von zahlreichen Experten kritisch bewertet. Während sich der ehemalige Nationalspieler und TV-Experte Bastian Schweinsteiger öffentlich zur Partie äußerte, kursieren zudem Medienberichte über eine angebliche Kritik von Thomas Müller an seinem früheren Bayern-Trainer. Für diese Müller-Aussagen liegt derzeit jedoch keine unabhängige Bestätigung vor.
England verliert nach starker Anfangsphase den Faden
Über weite Strecken der ersten Halbzeit präsentierte sich England mutig, kompakt und gut organisiert. Das Team setzte Argentinien früh unter Druck und konnte den Weltmeister phasenweise vom eigenen Tor fernhalten.
Nach der Führung änderte sich jedoch das Bild. England zog sich zunehmend zurück, überließ Argentinien immer häufiger den Ball und konzentrierte sich darauf, den Vorsprung zu verteidigen.
Diese Entwicklung nutzte die Albiceleste konsequent aus. Mit zunehmender Spieldauer erhöhte Argentinien den Druck, kam immer häufiger über die Außenbahnen gefährlich vor das Tor und drehte die Partie schließlich noch zum 2:1.
Schweinsteiger sieht den Wendepunkt
Direkt nach dem Spiel analysierte Bastian Schweinsteiger als ARD-Experte die entscheidende Phase der Begegnung.
Nach seiner Einschätzung funktionierte Englands Spielplan zunächst hervorragend. Erst als sich die Mannschaft immer weiter in die eigene Hälfte drängen ließ, verlor sie die Kontrolle über das Spiel.
Schweinsteiger erklärte, dass England nach rund einer Stunde nicht mehr den Mut gehabt habe, Argentinien früh anzulaufen. Dadurch habe der Gegner immer mehr Raum erhalten, zahlreiche Flanken schlagen können und letztlich die Partie verdient gedreht.
Mit seiner Analyse traf der Weltmeister von 2014 einen Punkt, den auch viele internationale Beobachter anschließend hervorhoben.
Diskussionen um angebliche Müller-Aussagen
Parallel dazu sorgten Berichte über eine angebliche Reaktion von Thomas Müller für Aufmerksamkeit.
Mehrere Medien griffen Aussagen auf, wonach der ehemalige Bayern-Star die taktische Herangehensweise Englands nach der Führung deutlich kritisiert haben soll.
Eine unabhängige Bestätigung dieser angeblichen Aussagen oder eines entsprechenden Videos liegt derzeit jedoch nicht vor. Weder Müller selbst noch seine offiziellen Kanäle haben sich bislang öffentlich zu den kursierenden Zitaten geäußert.
Daher sollten diese Berichte mit entsprechender Vorsicht betrachtet werden.
Kritik richtet sich vor allem gegen Tuchels Taktik
Unabhängig von den Diskussionen um einzelne Stimmen steht Thomas Tuchel inzwischen im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte.
Viele Experten vertreten die Ansicht, dass England nach der Führung zu früh den offensiven Ansatz aufgegeben habe. Anstatt weiter mutig nach vorne zu verteidigen, habe sich die Mannschaft zunehmend auf das Verwalten des Ergebnisses konzentriert.
Gerade gegen eine technisch starke Mannschaft wie Argentinien sei diese Strategie besonders riskant gewesen.
Argentinien nutzt jede Schwäche konsequent
Die Mannschaft von Lionel Messi zeigte im zweiten Durchgang eindrucksvoll, warum sie erneut das Finale erreicht hat.
Mit Geduld, hoher Passsicherheit und zunehmendem Druck zwang Argentinien England immer weiter in die Defensive. Die stetigen Angriffe über die Flügel führten schließlich zu den entscheidenden Treffern und machten das Comeback perfekt.
Aus neutraler Sicht war es eine Demonstration dafür, wie gefährlich es sein kann, einem spielstarken Gegner dauerhaft Ballbesitz und Initiative zu überlassen.
Diskussion dürfte noch lange weitergehen
Auch Tage nach dem Halbfinale bleibt die Frage bestehen, ob England mit einer mutigeren Herangehensweise den Finaleinzug hätte schaffen können.
Während Bastian Schweinsteiger seine Kritik offen formulierte, sorgen unbestätigte Berichte über Thomas Müllers angebliche Reaktion zusätzlich für Gesprächsstoff.
Fest steht jedoch schon jetzt: Das Halbfinale gegen Argentinien wird Thomas Tuchel und seine Mannschaft noch lange beschäftigen. Die taktischen Entscheidungen der Schlussphase dürften in den kommenden Wochen weiterhin intensiv analysiert werden – nicht nur in England, sondern in der gesamten Fußballwelt.




