Uwe & Iris Abel brechen ihr Schweigen: Die ganze Wahrheit über die Trennungsgerüchte!
Uwe & Iris Abel brechen ihr Schweigen: Die ganze Wahrheit über die Trennungsgerüchte!

Seit ihrer Teilnahme an „Bauer sucht Frau“ im Jahr 2011 gelten Uwe und Iris als eines der Paare, die der beliebten RTL-Sendung ihren ganz besonderen Stempel aufgedrückt haben. Während zahlreiche Beziehungen aus vergangenen Staffeln längst wieder Geschichte sind, sind die beiden auch viele Jahre später noch zusammen.
Doch ihre Liebe war keineswegs immer vollkommen unkompliziert. In einem persönlichen Gespräch blicken Uwe und Iris nun auf ihre gemeinsame Geschichte zurück und verraten, warum es tatsächlich einmal zu einer Trennung kommen musste – allerdings aus einem ganz anderen Grund, als viele Fans vielleicht vermuten.
Eine Auszeit an der Lübecker Bucht
Ein paar Tage an der Lübecker Bucht, Sonne, Ruhe und endlich Zeit füreinander: Für Uwe und Iris ist diese kleine Auszeit eine Gelegenheit, auf ihre gemeinsame Reise zurückzublicken.
Während viele ehemalige „Bauer sucht Frau“-Teilnehmer inzwischen getrennte Wege gehen, stehen die beiden noch immer zueinander. Was ist also ihr Geheimnis?
Iris hat darauf eine klare Antwort. Als sie sich kennenlernten, waren beide bereits über 40 Jahre alt. Sie hätten zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich genau gewusst, was sie vom Leben und von einer Partnerschaft erwarteten.
Es sei ihnen nie darum gegangen, durch das Fernsehen bekannt zu werden. Beide seien mit einer ernsthaften Absicht in die Sendung gegangen: Sie wollten einen Menschen finden, mit dem sie langfristig durchs Leben gehen konnten.
Uwe formuliert es mit seinem typischen Humor. Im Fußballjargon hätten sie offenbar einfach „mehr Torschuss“ gehabt.
Keine Liebe auf den ersten Blick
Interessant ist allerdings, dass es zwischen Uwe und Iris keineswegs sofort gefunkt hat.
Iris erinnert sich mit einem Lächeln an die ersten Begegnungen. Die Gefühle seien vielmehr langsam gewachsen. Uwe habe damals sogar gegenüber „Bauer sucht Frau“-Moderatorin Inka Bause scherzhaft angedeutet, Iris sei für ihn zunächst das „geringere Übel“ gewesen.
Heute können beide über diese Aussage lachen.
Auch Uwe bestätigt, dass am Anfang vor allem Sympathie vorhanden gewesen sei. Erst nachdem sie sich über einen längeren Zeitraum besser kennengelernt hätten, entwickelte sich daraus eine ernsthafte Beziehung.
Nach der gemeinsamen Hofwoche hatte Iris zunächst keinen Urlaub mehr. Deshalb konnten sich die beiden vor allem an den Wochenenden sehen. Erst über Weihnachten hatten sie die Gelegenheit, längere Zeit miteinander zu verbringen.
Gerade diese gemeinsame Zeit wurde zu einer wichtigen Prüfung für ihre Beziehung.
Denn plötzlich mussten sie nicht mehr nur romantische Wochenenden miteinander verbringen. Sie erlebten sich im normalen Alltag – und stellten fest, dass es auch unter diesen Bedingungen funktionierte.
Der Alltag wurde zur Belastungsprobe
Doch Jahre später sollte genau der Alltag noch einmal zu einer echten Herausforderung werden.
Uwe und Iris arbeiteten zeitweise gemeinsam im Hofcafé in Döbling. Was zunächst nach einer idealen Kombination aussah, entwickelte sich zunehmend zu einer Belastungsprobe für ihre Beziehung.
Iris erzählt offen, dass sie damals sogar mindestens zweimal pro Woche scherzhaft das Wort „Scheidung“ in den Mund genommen habe.
Der Grund war nicht fehlende Liebe, sondern die gemeinsame Arbeit.
Uwe und Iris hatten im Arbeitsalltag häufig unterschiedliche Vorstellungen. Beide sind temperamentvoll und vertreten ihre Meinung mit Nachdruck. Dadurch standen sie sich bei der Arbeit immer wieder im Weg.
Streit war deshalb keine Seltenheit.
Irgendwann erkannten beide, dass ihre Beziehung unter der beruflichen Situation leiden könnte. Sie mussten eine Entscheidung treffen.
Die Trennung, die ihre Ehe rettete
Schließlich beschlossen Uwe und Iris, sich beruflich voneinander zu trennen.
Uwe machte sich als Bäcker selbstständig, während Iris wieder in einem Büro in Oldenburg arbeitete.
Damit gingen sie beruflich getrennte Wege – und genau diese Entscheidung sollte ihrer Beziehung offenbar guttun.
Denn privat blieben sie ein Paar.
Beide wissen, dass sie in vielen Fragen völlig unterschiedlich denken. Doch bei den wirklich wichtigen Entscheidungen stehen sie füreinander ein.
„Feuer und Wasser“ seien sie im täglichen Arbeitsleben gewesen, beschreibt Iris ihre damalige Situation sinngemäß. Wenn es jedoch um gemeinsame Ziele gehe, würden sie immer an einem Strang ziehen.
Für sie ist genau das ein entscheidender Punkt einer funktionierenden Partnerschaft.
„Man muss sich auch aushalten können“
Iris weiß, dass eine lange Beziehung nicht bedeutet, dass es niemals Streit gibt.
Im Gegenteil: Auch bei Uwe und Iris fliegen gelegentlich die Funken. Doch entscheidend sei, wie man mit den Konflikten umgeht.
Selbst wenn sie im Spaß einmal mit Scheidung drohe, wisse sie ganz genau, dass sie niemand anderen an ihrer Seite haben wolle.
Für das Paar bedeutet Liebe deshalb nicht, dass man immer derselben Meinung sein muss.
Viel wichtiger sei es, auch schwierige Phasen gemeinsam durchzustehen und nach Lösungen zu suchen, anstatt beim ersten großen Problem davonzulaufen.
Das Fundament müsse stimmen. Wenn dieses Fundament stabil sei, könne eine Beziehung auch Krisen überstehen.
Warum ihre Generation anders mit Beziehungen umgeht
Für Iris spielt dabei auch ihre Generation eine wichtige Rolle.
Beständigkeit und Verlässlichkeit seien für sie zentrale Werte. Eine Beziehung einfach zu beenden und sofort nach einem neuen Partner zu suchen, sei für sie keine Option.
Sie und Uwe wüssten schließlich, was sie aneinander hätten.
Diese Einstellung habe ihnen geholfen, auch schwierige Zeiten gemeinsam zu bewältigen.
Ihre Ehe betrachten beide nicht als etwas Selbstverständliches. Glück komme nicht automatisch, sondern müsse jeden Tag gepflegt werden.
„Scheidung“ war nicht das Ende
So überraschend es für Außenstehende klingen mag: Ja, Uwe und Iris standen zeitweise vor einer schwierigen Situation.
Doch die vermeintliche Trennung hatte nichts damit zu tun, dass ihre Liebe verschwunden war.
Im Gegenteil.
Die Entscheidung, beruflich getrennte Wege zu gehen, half ihnen offenbar dabei, ihre private Beziehung zu bewahren.
Heute können die beiden auf diese turbulente Zeit zurückblicken und darüber lachen.
Was damals regelmäßig für Streit sorgte, ist inzwischen eine wichtige Erkenntnis geworden: Nicht jede gemeinsame Lebenssituation funktioniert automatisch gut, nur weil man sich liebt.
Manchmal braucht eine Beziehung auch Abstand, klare Grenzen und die Bereitschaft, die Dinge zu verändern.
Ein „Bauer sucht Frau“-Paar mit Ausdauer
Uwe und Iris gehören damit zu den Paaren, die zeigen, dass eine Beziehung aus einer Reality-TV-Sendung durchaus langfristig funktionieren kann.
Ihre Geschichte begann vor vielen Jahren bei „Bauer sucht Frau“. Sie war nicht von einer spektakulären Liebe auf den ersten Blick geprägt, sondern entwickelte sich langsam.
Es gab unterschiedliche Vorstellungen, Streit und sogar den Moment, in dem sie erkannten, dass gemeinsames Arbeiten für sie nicht funktioniert.
Doch anstatt ihre Beziehung aufzugeben, suchten sie nach einer Lösung.
Heute sind sie überzeugt, dass genau darin das Geheimnis ihrer langjährigen Partnerschaft liegt.
Liebe bedeutet für Uwe und Iris nicht, dass immer alles perfekt läuft. Sie bedeutet vielmehr, dass man auch dann bleibt, wenn es schwierig wird – und gemeinsam entscheidet, welche Veränderungen notwendig sind.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ihre Liebe nach all den Jahren noch immer Bestand hat.




