Bauer Sucht Frau

Ankündigung! “Überlegen, uns aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen”

Gerald und Anna Heiser

Für Gerald und Anna Heiser verändert sich derzeit einiges. Mit GALA sprechen die “Bauer sucht Frau”-Stars über die schweren Monate, die hinter ihnen liegen, und über alles, was in der Zukunft wartet.

Sie galten lange als DAS Traumpaar der RTL-Kuppelshow “Bauer sucht Frau”: Landwirt Gerald Heiser aus Namibia lernte in der Sendung Anna Heiser, 34, kennen, seine heutige Ehefrau und Mutter seiner zwei Kinder Leon, 4, und Alina, 2. Ende 2024 dann der Schock: Anna machte ihre Eheprobleme öffentlich, sprach von einer Paartherapie und einem “Ultimatum”, das sie ihrer Beziehung gestellt habe.

Gerald und Anna Heiser im GALA-Interview: “Habe meine Familie vernachlässigt”

Nur wenige Wochen später dann die nächste Überraschung: Das Ehepaar erklärte, die Farm in Namibia verkaufen zu wollen und seinen Lebensmittelpunkt nach Polen – Annas Heimat – zu verlagern. Im GALA-Interview geben der Landwirt und die Influencerin einen intimen Einblick in ihre Ehe, sprechen über Zukunftssorgen und große Pläne, die vor allem Annas Karriere betreffen könnten.

Die Ehekrise ist überwunden, jetzt muss der Umzug nach Polen geplant werden; in Ihrem Leben ist aktuell viel los. Wie geht es Ihnen?
Anna: Es sind sehr chaotische Wochen gewesen. Eigentlich Monate, denn die Entscheidung [umzuziehen, Anm. d. Red.] ist natürlich nicht von heute auf morgen getroffen worden. Wir haben sehr lange dafür gebraucht, auch, wenn wir gewusst haben, dass es wahrscheinlich keinen anderen Ausweg gibt. Aber man will sowas natürlich nicht wahrhaben.

Gerald: Ich bin in der letzten Zeit sehr erleichtert. Es [liegen] viele schwierige Monate, beziehungsweise Jahre, hinter uns. Ich habe das vernachlässigt, was eigentlich wichtiger ist: meine Frau und meine Familie. Und das habe ich nie so wirklich mitgekriegt. Nach meinem Burn-out ist quasi eine Last von meinen Schultern gefallen, als innerlich in mir dieser Entschluss gefallen ist, zu sagen: Ich will jetzt verkaufen, ich kann nicht mehr hierbleiben. […] Für uns habe ich entschlossen, dass es auf der Farm nicht mehr weitergeht. Und für mich ist es eine sehr große Erleichterung.

Bevor Sie den Entschluss gefasst haben, Namibia und die Farm hinter Ihnen zu lassen, haben Sie Ihre Eheprobleme öffentlich gemacht. Sogar ein Ultimatum stand im Raum: Anna, Sie wollten Ihrer Beziehung noch bis Dezember 2025 Zeit geben, um wieder zu funktionieren. 
Anna: Wir haben uns wahnsinnig auseinandergelebt und kaum miteinander geredet. Der Stress hat Gerald fertig gemacht, und dann ist man wie so eine Energie-Kugel, die nur einen kleinen Funken braucht und dann explodiert.

Stand schon ein Plan für die Trennung? “Wir waren tief in der Sch***e”

Haben Sie darüber gesprochen, was im Falle einer Trennung mit Ihrer Familie passiert wäre, bei wem zum Beispiel Leon und Alina gewohnt hätten?
Gerald: Wir haben noch nicht darüber geredet.

Anna: Natürlich macht man sich Gedanken darüber, weil …

Wir waren tief in der Sch***e. Was unsere Beziehung betrifft; wir waren wirklich an der Kante, und es hätte nur ein Millimeter gefehlt und wir wären als Ehepaar gescheitert.

Für Ihre Kinder ist es bestimmt auch eine große Erleichterung, dass es nicht so weit gekommen ist. 
Anna: Deswegen haben wir auch gesagt, wir kämpfen. Und ich habe auch gesagt: ‘Lass uns das dann doch machen, die Therapie.’ Das war Geralds Idee. Es war auch richtig so, das wäre [sonst] schwierig.

Gerald hat Ihnen vorgeschlagen, eine Paartherapie wahrzunehmen. Wie gehen Sie aktuell als Ehepartner:innen miteinander um?
Anna: Wir haben uns wiedergefunden. Wir wissen Sachen aneinander zu schätzen. Keiner von uns ist perfekt, wir machen beide Fehler. Aber es ist wichtig, die Verhaltensmuster der anderen Person zu erkennen, ohne das auf sich zu beziehen, dass es als Angriff gesehen wird.

Gerald: Anna ist eine sehr, sehr liebevolle Frau, die auch in den schwierigsten Zeiten immer noch zu mir gehalten hat. […] Ich habe sie mindestens ein Jahr lang ziemlich vernachlässigt, und trotzdem hat sie zu mir gehalten und die Familie zusammengehalten. Das schätze ich an ihr, dass sie diese Kraft und diese Liebe für mich trotzdem noch hatte. Das kriegt man selten auf der Welt.

“Das Bauer sucht Frau”-Paar überlegt, sein Leben abseits der Öffentlichkeit zu führen

In Polen möchten Sie auf einer Bohrinsel arbeiten, Gerald. Warum ausgerechnet diese Karriere? 
Gerald: Ich habe nach meiner Lehre in Kapstadt und Angola auf Schiffen und Bohrinseln gearbeitet. Das hat mir Riesenspaß gemacht.

Was, glauben Sie, machen regelmäßige Abwesenheiten mit ihrer Familie?
Gerald: Man ist ja auch eine sehr lange Zeit wieder den ganzen Tag da und präsent. Ich bin dann nicht am Telefon oder muss irgendwas machen, sondern kann die Zeit mit den Kindern genießen. Ich denke, am Anfang wird es sicherlich schwer, aber später zur Routine. Es kann klappen.

Anna Heiser

Kaum in Deutschland schon im Zwiespalt

01:05 min

Anna, welche Karrierewünsche haben Sie noch in petto?
Anna:(Lacht) Mein Management hört zu. Ich bleibe erstmal bei Instagram. Der Plan bei mir ist, das zunächst noch weiterzumachen, so, wie wir das bis jetzt gemacht haben. Ich denke, das ist auch gut mit den Kindern, wenn sie sich in Polen einleben müssen, dass ich da bin. Und dann möchte ich mich irgendwann beruflich umorientieren.

Was schwebt Ihnen vor?
Anna: Ich muss gestehen, dass wir uns überlegen, sobald die Kinder größer sind, uns komplett aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

Ein drastischer Schritt – warum?
Anna: Zum Schutz unserer Kinder. Wir bekommen nun einmal Hate-Wellen und die Kommentare sind teilweise unter der Gürtellinie. Ich lese schon sehr viel nicht, weil ich nicht verletzt werden möchte, aber ich möchte auch nicht, dass meine Kinder das irgendwann über ihre Mutter lesen müssen.

Was glauben Sie, wie werden sich die beiden in ihrer neuen Heimat Polen einleben?
Gerald: Ich hoffe, dass sie keine Probleme haben werden. Die waren ja schon oft in Polen und auch unterwegs bei anderen Leuten. Die leben sie sich schnell ein.

Anna: Ja, das denke ich auch. Letztendlich ist deren zuhause da, wo wir sind.

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