Paraguay-Keeper war selbst überrascht vom aberkannten Tor: Er protestierte nicht gegen den Treffer von Jonathan Tah
Paraguay-Keeper war selbst überrascht vom aberkannten Tor: Er protestierte nicht gegen den Treffer von Jonathan Tah

Paraguay-Keeper war selbst überrascht vom aberkannten Tor / X
Deutschland traf in der Verlängerung gegen Paraguay scheinbar zum 2:1. Jonathan Tah brachte den Ball in der 102. Minute im Tor unter, die DFB-Spieler jubelten bereits. Doch nach dem Eingriff des VAR wurde der Treffer wieder zurückgenommen.
Paraguays Torwart reagierte nach Jonathan Tahs Tor zunächst normal und beschwerte sich nicht beim Schiedsrichter
Besonders auffällig ist die Reaktion des gegnerischen Torwarts. Nach dem Treffer von Tah wirkte der Keeper nicht so, als hätte er sofort ein klares Foul oder eine eindeutige Regelwidrigkeit gesehen. Er protestierte nicht energisch gegen das Tor und lief auch nicht direkt zum Schiedsrichter.
Auch mehrere Paraguay-Spieler reagierten zunächst nicht mit großen Beschwerden. Genau deshalb wirkt die spätere Entscheidung noch schwerer nachvollziehbar. Erst nach dem VAR-Eingriff wurde das Tor aberkannt.
Für Deutschland war das ein extrem bitterer Moment. Ein Treffer zum 2:1 in der 102. Minute hätte das Spiel komplett verändern können. Stattdessen blieb es beim Frust über eine Szene, die auch im Nachhinein für Diskussionen sorgt.
Wenn selbst der gegnerische Torwart nach dem Tor nicht klar protestiert, stellt sich automatisch die Frage, wie eindeutig der Eingriff wirklich war. Für die DFB-Elf bleibt nach dem 4:5 gegen Paraguay nicht nur das WM-Aus, sondern auch das Gefühl, in einer entscheidenden Szene hart bestraft worden zu sein.




